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Ein Paar gilt nach der Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als steril, wenn die Frau innerhalb eines Jahres mit regelmäßigem, ungeschütztem Verkehr nicht schwanger wird. Man sollte nicht über die Unfruchtbarkeit bei der Frau oder bei dem Mann sprechen. Vielmehr sollte man über die Unfruchtbarkeit des Paares sprechen, denn nur als Paar bilden die Frau und der Mann eine einzigartige biologische Einheit und die Fähigkeit, ein Kind zu zeugen, wird durch eine Reihe von Faktoren bei beiden Partnern beeinflusst.

Aus statistischer Sicht liegt die Ursache für die Unfruchtbarkeit des Paares in 30 % der Fälle bei der Frau und in 30 % beim Mann. In 15 – 30% sind die Ursache beide Partner gleichzeitig und in 10 – 15 %  der Fälle kann die Ursache für die Unfruchtbarkeit nicht geklärt werden. In einem solchen Fall spricht man von einer idiopathischen (unerklärlichen) Sterilität. Aus diesem Grund ist es verständlich, dass die Suche nach den Ursachen der Unfruchtbarkeit und ihre Behandlung zur gemeinsamen Angelegenheit des Ehe-/Partnerpaares gehört.

FRAU – die häufigsten gynäkologischen Erkrankungen als Ursachen der Unfruchtbarkeit

  • Tuba Faktor (Undurchlässigkeit oder gestörte Funktion der Eileiter)
  • uteriner Faktor (Infektionen, Endometriose und Myome der Gebärmutter)
  • Angeborene Fehlbildungen der Geschlechtsorgane
  • Endometriose (die Gebärmutterschleimhaut ähnliche Zellen wachsen außerhalb der Gebärmutter, am häufigsten im kleinen Becken und in den Eileitern)
  • hormoneller Faktor (Erkrankungen der endokrinen Drüsen, die auch die Sterilität beeinflussen)
  • genetischer Faktor (Störung der genetischen Ausstattung)
  • immunologischer Faktor (Bildung verschiedener Antikörper, zum Beispiel gegen die Spermien, Eizellen oder Embryonen)

MANN – die häufigsten Ursachen der Unfruchtbarkeit 

  • Spermapathologie (SPG)

Faktoren, die SPG beeinflussen:

  • interne (genetische und immunologische Faktoren, angeborene Fehlbildungen der Geschlechtsorgane, Hormonstörungen, ein Hodenhochstand, Störungen der Spermienreifung, usw.)
  • exogene (Umweltbelastungen wie Exhalationen, Chemie – Insektizide, Herbizide, Pestizide; radioaktive Strahlung, Mikrowellen-Strahlung, Schwermetalle; Zivilisationseinflüsse – Lebensweise, Rauchen, Übergewicht, Drogen, …)
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